11 wichtige Cybersecurity-Journalist:innen in Deutschland

Cybersecurity ist ein Thema von öffentlichem Interesse geworden. Häufig trifft es Krankenhäuser, wichtige Unternehmen oder öffentliche Dienste. Regulierungen wie NIS 2 und der Cyber Resilience Act zwingen Zehntausende Unternehmen zum Handeln, und staatlich gesteuerte Hackergruppen sind Gegenstand außenpolitischer Berichterstattung geworden. Entsprechend berichtet inzwischen ein breites Feld an Journalist:innen darüber, von der spezialisierten IT-Fachpresse bis zu den großen Wirtschafts- und Tageszeitungen. In diesem Artikel stellen wir elf wichtige Cybersecurity-Journalist:innen vor.
Jürgen Schmidt, heise Security
Jürgen Schmidt verantwortet bei Heise Medien das Portal heise Security, das er 2003 aus der Taufe hob und seither führt. Sein offizieller Titel dort lautet leitender Redakteur und Senior Fellow Security. Der Diplom-Physiker kam 1997 zur c't und rückte im März 2000 an die Spitze des Ressorts für Netzwerke und Sicherheit. Neben der Berichterstattung über Schwachstellen und Angriffskampagnen bezieht er zu Grundsatzfragen der Branche Position, etwa zur Zukunft von Responsible und Coordinated Disclosure. Er prägt außerdem die heise security Tour, ein Veranstaltungsformat für Sicherheitsverantwortliche.
Dirk Knop, heise online
Dirk Knop betreut bei heise online seit 2021 die Themenfelder IT-Sicherheit und Betriebssysteme. Sein Spektrum reicht von einzelnen Sicherheitslücken über Windows-Neuerungen bis zu Linux-Entwicklungen. Er berichtet über aktiv ausgenutzte Schwachstellen etwa in SharePoint, Zimbra oder Veeam, über Rechteausweitung unter Ubuntu und über Datenschutzfragen in Betriebssystemen. Seine Beiträge erscheinen in hoher Frequenz und richten sich an Administrator:innen, die kurzfristig entscheiden müssen, was zu patchen ist.

Peter Schmitz, Security-Insider
Peter Schmitz ist Chefredakteur von Security-Insider, dem Sicherheitsportal der Vogel IT-Medien in Augsburg, und seit rund 25 Jahren als IT-Journalist tätig. Er hostet den monatlich erscheinenden Security-Insider Podcast gemeinsam mit Melanie Staudacher. Thematisch deckt er Angriffe auf Software-Lieferketten ab, die forensische Erkennung von Deepfakes, die Umsetzung von NIS 2 im Mittelstand, den Cyber Resilience Act sowie die Debatte um digitale Souveränität und die Rolle der US-Hyperscaler.
Melanie Staudacher, Security-Insider
Melanie Staudacher schreibt für Security-Insider vor allem über Schwachstellen und Sicherheitsupdates sowie über den Einsatz von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen in der Bedrohungsabwehr. In den Fachjournalismus fand sie über die technische Seite: Auf eine Ausbildung bei einem IT-Dienstleister, während der sie erste Gastbeiträge zur IT-Sicherheit für die IT-BUSINESS verfasste, folgte 2020 ein Volontariat bei Vogel IT-Medien. Nach Zwischenstationen in mehreren großen Münchner Verlagshäusern arbeitet sie seit Oktober 2024 wieder für das Portal. Daneben moderiert sie Podcast-Folgen und Panels, unter anderem zur digitalen Souveränität.
Silvia Parthier, it-daily.net
Silvia Parthier ist Chefredakteurin beim IT Verlag. In ihrer Verantwortung liegt das Magazin it management, das seit 1994 sechsmal jährlich gedruckt erscheint und dem in jeder Ausgabe das auf Cybersecurity zugeschnittene Supplement it security beiliegt. Seit September 2024 gibt es beide Titel zusätzlich als interaktive Edition. Hinzu kommt das Portal it-daily.net, das auf Deutsch und Englisch erscheint und tagesaktuelle Meldungen mit Fachbeiträgen, eBooks und Webcasts bündelt. Parthier betreut außerdem die Webinar- und Konferenzformate des Verlags, darunter die Security-Reihe We secure IT. Zielgruppe sind IT-Entscheider:innen.

Besetze dein Thema und werde in KI-Antworten sichtbar
Earned Media hilft dir bei der Generative Engine Optimization. Für LLMs sind Erwähnungen in hochwertigen Medien wichtige Trustsignale, neben Reviewseiten, Wikipedia, Reddit und anderen Plattformen. Ein starker Ruf entsteht durch PR nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch bei LLMs. Eigener Content duch Blogs, YouTube etc. ist die Voraussetzung. Ob du damit zu einer wichtigen Quelle aufsteigst und Sichtbarkeit erlangst entscheiden externe Faktoren wie PR. Die Journalist:innen in diesem Artikel und blinq helfen d
Lars Becker, it-daily.net
Lars Becker ist stellvertretender Chefredakteur bei it-daily.net und gehört damit zur Redaktionsleitung, die it management, das Supplement it security und das Nachrichtenportal verantwortet. Das thematische Feld der Marke umfasst Security Information and Event Management, Identity and Access Management, Cloud Security, Cyber Defense und industrielle Sicherheit. Charakteristisch ist die Mischung aus kurzen Branchenmeldungen und längeren Fachbeiträgen, die zu regulatorischen Vorgaben wie NIS 2 konkrete Handlungsempfehlungen geben.
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Daniel Richey, IT-Administrator
Daniel Richey steuert als Chef vom Dienst und stellvertretender Chefredakteur die Heftproduktion des IT-Administrator, schreibt für die Rubrik Tipps und Tools und bespricht monatlich zwei Fachbücher. In die Redaktion trat er 2005 als Volontär ein und ist ihr seither treu geblieben. Zuvor hatte er 1999 bei einer Lokalzeitung erste Erfahrungen gesammelt, Volkswirtschaftslehre in Deutschland und den USA studiert und an der Berufsakademie Stuttgart freiberuflich VWL und EDV unterrichtet. Das journalistische Handwerk vertiefte er berufsbegleitend an der Freien Journalistenschule. Der IT-Administrator erscheint seit 2004 im Münchner Heinemann Verlag und behandelt IT-Sicherheit in Schwerpunktausgaben, etwa zur Netzwerksicherheit mit KI-gestützten Angriffen, Intrusion Detection und Zero Trust.
Julia Mutzbauer, CSO Online
Julia Mutzbauer ist Editorial Manager der Marke CSO beim Medienhaus Foundry, zu dem im deutschsprachigen Raum auch COMPUTERWOCHE, CIO, PC-WELT und Macwelt gehören. Seit dem Start der Plattform ist sie zudem die redaktionelle Ansprechpartnerin. Sie berichtet über Datenlecks und die damit verbundenen Meldepflichten, über die Verlagerung von Angreifertaktiken hin zu Identitätsdiebstahl und Social Engineering sowie über Ermittlungserfolge gegen kriminelle Marktplätze. Daneben führt sie Interviews mit Behördenvertreter:innen, unter anderem zur Frage, warum Software-Schwachstellen aus Sicht des BSI die zentrale Herausforderung bleiben. Ihre Zielgruppe sind CISOs und Sicherheitsverantwortliche.
Christof Kerkmann, Handelsblatt
Christof Kerkmann deckt für das Handelsblatt als Reporter das Feld Technologie und IT ab. Sein Schwerpunkt liegt darauf, wie die Digitalisierung die Wirtschaft verändert, auch SAP gehört zu seinen festen Themen. Cybersecurity behandelt er vor allem als Wirtschaftsthema: Er hat aufgeschrieben, was die Überführung der EU-Richtlinie NIS 2 in deutsches Recht für rund 30.000 Organisationen in 18 Branchen bedeutet, und ordnet Marktbewegungen ein, etwa die Übernahme zentraler Teile des Anbieters XM Cyber durch Crowdstrike. Auch Sicherheitsüberprüfungen in der Rüstungsindustrie gehören zu seinen Themen. Seit Jahren moderiert er die Handelsblatt-Jahrestagung Cybersecurity.
Thomas Kuhn, WirtschaftsWoche
Thomas Kuhn hat sich bei der WirtschaftsWoche auf IT-Sicherheit spezialisiert und betreut dazu eine eigene Cybersecurity-Kolumne. Zum Blatt stieß er im Jahr 2000, zunächst zuständig für Informationstechnologie und Telekommunikation. Seit 2006 arbeitet er im Ressort Innovation und Digitales, das er zwischen 2010 und 2018 stellvertretend leitete. Ausgezeichnet wurde er unter anderem 2006 mit dem erstmals vergebenen Informatik-Journalistenpreis des Saarlandes in der Sparte Printmedien und 2012 mit dem acatech-Journalistenpreis Punkt. Thomas Kuhn ist Absolvent der Kölner Journalistenschule und diplomierter Volkswirt.

Max Muth, Süddeutsche Zeitung
Max Muth ist Infosec-Reporter bei der Süddeutschen Zeitung. Nach seinem Philosophiestudium in München und Birmingham arbeitete er erst beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und wechselte 2018 zur Süddeutschen. Dort schreibt er über staatlich gesteuerte Hackergruppen, Cybercrime und neue Technologien; seine Recherchen reichen von Ransomware bis zu Fragen der KI-Ethik. Er ordnet außerdem ein, wie belastbar die Zusagen amerikanischer Cloud-Anbieter zur digitalen Souveränität sind und was Plattformregulierung für die Sicherheit im Netz bedeutet.
Cybersecurity-Stories brauchen zwei Ebenen
Die Liste bildet zwei Ebenen ab: Auf der einen die Fachpresse für Menschen, die IT-Sicherheit beruflich verantworten: Administrator:innen, CISOs und IT-Leitungen. Hier funktionieren technische Details, Testergebnisse und konkrete Umsetzungsschritte. Handelsblatt, WirtschaftsWoche und Süddeutsche Zeitung übersetzen dieselben Vorgänge für Vorstände, Politik und eine breite Öffentlichkeit. Dort zählen Schadenshöhen, Marktbewegungen und regulatorische Folgen. Wer Cybersecurity-Themen platzieren möchte, sollte vor dem Pitch klären, auf welcher der beiden Ebenen die eigene Geschichte tatsächlich funktioniert.
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