⚡️ Wie Claneo die Marke Canyon in LLM-Antworten platziert. 

GEO für PR in 2026: Warum Pressearbeit über KI-Sichtbarkeit entscheidet

Blog Main Image

Deine Website reicht nicht. Das sagt die Datenlage.

66,2 Prozent aller Quellen, die ChatGPT, Google AI Overviews und Perplexity zitieren, stammen aus Corporate Content: Blogs, Websites, Landing Pages. Das zeigt unsere LLM-Quellen-Studie 2026, eine Auswertung von 250.000 KI-Antworten auf rund 2.000 Prompts. Auf den ersten Blick eine gute Nachricht für jedes Unternehmen: Die eigene Website ist die mit Abstand wichtigste Quelle für LLMs.

Der zweite Blick ordnet dies ein. Die Studie zeigt auch: Unternehmenswebsites liefern die Datenbasis – aber LLMs gleichen diese Aussagen aktiv gegen externe Quellen ab, bevor sie sie für vertrauenswürdig genug halten, um sie zu zitieren. Reddit und YouTube liegen unter den meistzitierten Einzel-URLs vorn (15,18 % bzw. 14,55 %), gefolgt von Wikipedia (9,05 %) und LinkedIn (7,12 %). Fachmedien wie welt.de (6,69 %) oder das Handelsblatt (4,98 %) tauchen einzeln niedriger auf, in der Summe über viele Titel hinweg aber konsistent und breit gestreut.

Die Botschaft dahinter ist eindeutig: Die eigene Seite ist Pflicht, aber sie reicht nicht. LLMs suchen nach der "ultimativen Wahrheit" – nach Aussagen, die von unabhängigen Dritten bestätigt werden. Genau das ist die Kernkompetenz von PR. Inwiefern ändert sich also moderne Pressearbeit? Wie müssen wir PRler umdenken, damit Marken ganzheitlich sichtbar werden? 

Gartner hat für diese Verschiebung bereits eine Zahl geliefert: Bis 2027 sollen sich die Budgets für PR und Earned Media verdoppeln. Die Begründung deckt sich mit unseren Daten – LLMs zitieren keine Marken, sie zitieren Quellen, die extern validiert wurden.

Was GEO eigentlich ist – kurz erklärt

Generative Engine Optimization (GEO) bezeichnet die Optimierung von Inhalten und Kommunikation dafür, in den Antworten generativer KI-Systeme wie ChatGPT, Perplexity, Claude oder Google AI Overviews zitiert und empfohlen zu werden. Der Unterschied zu klassischem SEO liegt im Zielort: SEO will ein gutes Ranking in der Ergebnisliste, also einen Klick. GEO will, dass die Marke direkt in der Antwort auftaucht – oft, ohne dass überhaupt geklickt wird.

Diese Verschiebung merken wir alle im Alltag. Zero-Click-Suchen machen laut aktuellen Analysen bereits über 65 Prozent aller Suchanfragen aus, auf dem Smartphone sogar 77 Prozent. ChatGPT zählt laut OpenAI rund 900 Millionen wöchentliche Nutzer:innen, Googles AI Overviews erscheinen bei fast jeder zweiten Suchanfrage. Die Konsequenz: Wer in der KI-Antwort nicht vorkommt, existiert für einen wachsenden Teil der Zielgruppe schlicht nicht – unabhängig davon, wie gut die eigene Website rankt.

GEO ersetzt SEO nicht, sondern erweitert es. LLMs greifen über Search-APIs auf Google und Bing zu, die Treffer bleiben also weiterhin SEO-beeinflusst. Neu ist, dass Semantik und externe Autorität zusätzlich an Gewicht gewinnen. Genau hier beginnt die Schnittstelle zur PR.

Wie aus Pressearbeit KI-Sichtbarkeit wird

Viele Unternehmen behandeln GEO als rein technisches Thema: Schema-Markup, strukturierte Daten, llms.txt. Das ist nicht falsch, aber unvollständig. Es erklärt, warum eine Seite lesbar ist, jedoch nicht, warum eine Marke als glaubwürdig genug gilt, um empfohlen zu werden.

Vielleicht könnte man es so formulieren:

Kommunikation → Reputation → Erwähnungen → KI-Sichtbarkeit → Nachfrage

PR beeinflusst dabei jedes einzelne Glied: welche Geschichten über eine Marke überhaupt existieren, welche Quellen sie erwähnen, wie glaubwürdig sie in einem Themenfeld wirkt und welche Themen sie besetzt. GEO macht sichtbar, wo eine Marke in KI-Systemen bereits auftaucht, bei welchen Fragen sie gewinnt und welche Quellen die KI dafür heranzieht. Beide Disziplinen ergänzen sich. GEO ohne PR bleibt taktisch und kurzfristig, da es die Auffindbarkeit einer Seite optimiert, aber nicht die Empfehlbarkeit einer Marke.

Fünf Gründe erklären in der Praxis, warum ein Wettbewerber in ChatGPT auftaucht und die eigene Marke nicht:

  1. Der Wettbewerber wird häufiger erwähnt: in Fachmedien, Studien, Podcasts, Vergleichsartikeln. Es zählt Häufigkeit und Konsistenz.
  2. Die Positionierung ist klarer: Sprachmodelle bevorzugen eindeutige Zuordnungen. "Tool X für KI-Monitoring im PR-Bereich" schlägt "Unternehmen Y macht irgendwie Kommunikation, Analytics und KI zusammen".
  3. PR erzeugt Vertrauenssignale, die GEO allein nicht erzeugen kann: Glaubwürdige Drittquellen, Themenautorität, konsistente Narrative über mehrere Kanäle. All das entsteht aus Kommunikationsarbeit, nicht aus technischer Optimierung.
  4. Der Wettbewerber dominiert ein Thema: KI-Empfehlungen entstehen entlang von Themen, nicht entlang einzelner Keywords. Wer drei Themen konsequent besetzt, wird damit semantisch verknüpft.
  5. Es wird nur Sichtbarkeit gemessen, nicht die Ursache: Die entscheidende Frage lautet nicht "Werden wir erwähnt?", sondern "Warum werden wir erwähnt – oder warum nicht?"

Was laut Studie tatsächlich Autorität schafft

Die LLM-Quellen-Studie 2026 geht über die reine Bestandsaufnahme hinaus und benennt konkrete Formate, mit denen PR-Arbeit auf GEO einzahlt. Vier Hebel stechen heraus:

Exklusive Daten und eingeordnete Expertenkommentare. Sprachmodelle bewerten Glaubwürdigkeit über Kontext, also ob eine Marke extern empfohlen wird. Eine Nennung im richtigen redaktionellen Rahmen signalisiert einem LLM: Diese Marke gehört in Antworten zu diesem Thema. Studienergebnisse, Branchenkommentare und Beiträge mit klarem Nachrichtenwert sind dafür die stärksten Formate – je regelmäßiger der Markenname in relevantem Kontext erscheint, desto stärker der Autoritätsaufbau.

Review-Plattformen. Im B2B-Bereich gewinnen Plattformen wie OMR Reviews, G2, Kununu, OMT oder Trusted.de als Referenzquellen für LLMs an Bedeutung. Im B2C-Bereich prägen Portale wie Check24, Idealo und Verivox Kaufentscheidungen. PR-Aufgabe ist hier die aktive Platzierung inklusive verifizierter Bewertungen, strukturiertem Content und direktem Redaktionskontakt – und das regelmäßige Nachfassen bei bestehenden Einträgen.

Offene, maschinenlesbare Wissensdatenbanken. Wikipedia- und Wikidata-Einträge werden besonders häufig als vertrauenswürdige Quelle herangezogen, weil sie semantischen Kontext liefern. Kommunikationsteams können hier die Koordination mit Fachabteilungen übernehmen, um saubere, neutrale Inhalte aufzubereiten. 

Community-Diskussionen. Reddit und Fachforen bieten authentische Nutzerdiskussionen, die LLMs zunehmend auswerten, besonders im B2C-Umfeld. PR kann hier Mitarbeitende, Kund:innen oder Multiplikator:innen aktivieren, sich mit echten Erfahrungsberichten in Diskussionen einzubringen – ohne plumpes Product Placement.

Auffällig dabei: Keines dieser vier Formate ist neu für PR-Teams. Studien, Experten-Zitate, Reviewmanagement, Wikipedia-Pflege, Community-Arbeit, gehörte schon vor GEO zum Handwerk. Was sich ändert, ist die Zielgruppe: Diese Formate werden für Journalist:innen und Leser:innen produziert, korrekt. Aber eben auch für Maschinen, die dazugekommen sind.

Prompts statt Keywords: Der neue Ausgangspunkt für PR-Themenplanung

Klassische PR-Planung startet oft bei der Themenidee: Was wollen wir erzählen? GEO dreht diese Reihenfolge um. Der erste Schritt ist die Frage: Bei welchen konkreten Fragen soll unsere Marke in ChatGPT & Co. auftauchen?

Ein Framework in vier Schritten hilft dabei:

  1. Thema konkret definieren. Nicht "Sport", sondern "meistgespielter Sport in Bayern". Je spezifischer, desto präziser die daraus abgeleiteten Prompts.
  2. Prompts ableiten. Welche Fragen stellt eine Person tatsächlich in ChatGPT? Was fragt die Journalistin, was der potenzielle Kunde?
  3. Variablen berücksichtigen. Dieselbe Frage kommt in vielen Formen – je nach Persona, Formulierung, Kontext und Zeitbezug entstehen unterschiedliche Prompts mit unterschiedlichem Zitationspotenzial.
  4. Prompt-Set bauen. 5 bis 10 Prompts pro Thema, bewertet nach Zitationspotenzial, Persona-Relevanz und vorhandenem Content.

Aus diesem Prompt-Set entsteht die eigentliche PR-Arbeit: Welche Storys werden gepitcht? Welcher Content entsteht? Welche Medien sind relevant? Wer die falschen Fragen trackt, bekommt am Ende auch die falschen Antworten – die Qualität des Prompt-Sets entscheidet über die Qualität der gesamten GEO-Analyse.

Wie PR-Erfolg in der GEO-Welt gemessen wird

Klassische PR-Kennzahlen wie Clipping-Zahlen oder Reichweite reichen nicht mehr aus, um den Beitrag von Kommunikation zur KI-Sichtbarkeit zu belegen. Dafür braucht es eigene GEO-KPIs, die sich gezielt mit PR-Zielen verknüpfen lassen:

KPI Was sie zeigt Relevanz für PR
Brand Visibility Wie präsent ist die Marke insgesamt in KI-Antworten (0–100 %) Globaler Fortschrittsindikator für die PR-Strategie
Brand Dominance Wie stark setzt sich die Marke durch, wenn sie erwähnt wird Zeigt Wirkung im direkten Wettbewerbsvergleich
Sentiment Positive, neutrale oder negative Darstellung Reputationsmonitoring in Echtzeit
Key-Message-Pull-Through Kommen die eigenen Kernbotschaften tatsächlich in der KI-Antwort an Direkter Abgleich zwischen gewünschter und tatsächlicher Positionierung
LLM-relevante Journalist:innen Welche Medienkontakte zahlen zusätzlich auf KI-Sichtbarkeit ein Priorisierung im Outreach

Besonders der Key-Message-Pull-Through verdient Aufmerksamkeit, weil er PR-Arbeit direkt messbar macht: Er zeigt, ob die Botschaften, die eine PR-Kampagne eigentlich transportieren sollte, in der KI-Antwort überhaupt ankommen – oder ob das Modell ganz andere Attribute mit der Marke verknüpft.

Wie Claneo PR-Ansprache und GEO-Daten für Canyon verbindet

Ein konkretes Beispiel aus der Praxis liefert die Digitalagentur Claneo. Für den Fahrradhersteller Canyon analysiert das Team mit blinq, welche Medien KI-Systeme als vertrauenswürdige Quellen für Fahrradthemen zitieren, und priorisiert diese "KI-Autoritäten" gezielt im Outreach. So identifizierte Claneo, dass das Portal rennrad-news.de eine außergewöhnlich hohe Autorität in LLM-Antworten zu Radthemen besitzt – statt breit zu pitchen, konzentrierte sich das Team auf eine gezielte Platzierung dort.

Der Effekt zahlte doppelt ein: klassische Reichweite in der Kernzielgruppe und gleichzeitig ein Anker in den KI-Antworten, weil Canyon dort seither als relevante Informationsquelle verankert ist. Der Rechercheaufwand pro Thema sank dabei von rund vier auf zwei Stunden, ohne Abstriche bei der Platzierungsqualität.

"Bei unseren Kunden sehen wir ganz klar, welchen starken Uplift eine konsequente GEO-Strategie bringt. Mit blinq verbinden wir präzise PR-Ansprache und GEO-Daten in einem Tool – ein schlauer Ansatz mit Potenzial für unsere Strategie." – Laurent Bussmann, Head of PR, CLANEO

Der Case zeigt im Kleinen, was die Studie im Großen belegt: Datengetriebene PR, die gezielt auf KI-relevante Quellen zielt, ist messbar effizienter als klassisches Gießkannen-Pitching – und sie zahlt gleichzeitig auf zwei Sichtbarkeitsebenen ein, die früher getrennt gedacht wurden.

Ein Praxisfeld, das PR-Teams oft übersehen: Employer Branding

GEO betrifft nicht nur Produkt- oder Markenkommunikation, sondern zunehmend auch Recruiting. Talente fragen heute ChatGPT, Claude oder Perplexity nach Arbeitgebern, statt sich ausschließlich auf Kununu oder Google zu verlassen. Auch hier gilt: KIs stützen ihr Wissen auf redaktionellen Content, Podcast-Transkripte und digitale Autorität. Ein einfacher Test macht das Sichtbarkeitsproblem greifbar: Die Frage "Was sind die Vor- und Nachteile von [Unternehmen] als Arbeitgeber?" direkt an ein LLM stellen. Bleibt die Antwort vage oder veraltet, fehlt es an Third-Party-Content.Genau an dem, was PR-Teams traditionell liefern: Interviews, Fachbeiträge, Podcast-Auftritte.

Metriken für GEO und PR 

Neben den oben erwähnten GEO-KPIs Brand Visibility und Brand Dominance zeigt blinq GEO-Metriken speziell für PR- und Kommunikationsteams. 

Leitmedien in Zeiten von KI: LLM-relevante Journalist:innen 

Eine der wichtigsten Neuerungen im blinq GEO-Tool ist die Metrik der LLM-relevanten Journalist:innen. Sie gleicht ab, welche der von ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews tatsächlich zitierten Quellen mit Journalist:innen und Medien aus der blinq-Datenbank übereinstimmen. Statt Medienlisten nur nach Reichweite oder thematischer Passung zu sortieren, lässt sich jetzt zusätzlich sehen, welche Kontakte auch tatsächlich die KI-Modelle füttern. Ein Pitch an eine Journalistin, deren Artikel regelmäßig als LLM-Quelle zitiert wird, wirkt doppelt: klassische Reichweite bei der Leserschaft und ein direkter Hebel für die KI-Sichtbarkeit der eigenen Marke. Für die Priorisierung im Outreach heißt das konkret: Wer ohnehin nur begrenzte Pitching-Kapazität hat, sollte diese zuerst auf LLM-relevante Journalist:innen richten. Leitmedien variieren als stark je nach Setup an GEO-Prompts

Kernbotschaften in LLMs

Genauso wichtig wie die reine Erwähnung ist, wie eine Marke erwähnt wird. Hier setzt die Top-Produkte-Tabelle im blinq GEO-Tool an. Sie zeigt nicht nur, welche Marken und Produkte in einem Themenfeld von LLMs am häufigsten empfohlen werden, sondern koppelt dieses Benchmarking mit dem Key-Message-Pull-Through: 

Welche der eigenen, strategisch definierten Kernbotschaften kommen tatsächlich in der KI-Antwort an? 

Für PR-Teams ist das der entscheidende Unterschied zwischen Sichtbarkeit und Wirkung. Eine Marke kann in der Hälfte aller relevanten Antworten auftauchen und trotzdem an der falschen Stelle landen, wenn die KI sie mit Attributen verknüpft, die nicht der gewünschten Positionierung entsprechen – "günstig" statt "innovativ", "für Einsteiger" statt "Enterprise-tauglich". Erst der Abgleich zwischen gewünschter und tatsächlicher Botschaft macht sichtbar, ob Kommunikation wirkt oder ob PR-Kampagnen zwar Erwähnungen erzeugen, aber am eigentlichen Markenversprechen vorbeilaufen.

So startest du: Ein pragmatischer Fahrplan für PR-Teams

GEO für PR klingt nach einem großen strategischen Projekt. Der Einstieg ist es nicht:

  1. Fünf Prompts definieren. Welche Fragen würde deine Zielgruppe heute in ChatGPT eingeben? Das kostet weniger als eine Stunde.
  2. Ist-Zustand prüfen. Stelle diese Prompts in ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews. Taucht deine Marke auf? In welchem Kontext? Mit welchen Botschaften? Taucht stattdessen ein Wettbewerber auf?
  3. Ein GEO-Tool einsetzen. Für ein belastbares, kontinuierliches Bild statt einer Momentaufnahme – KI-Antworten variieren zu stark für manuelle Einmalchecks.
  4. PR-Formate gezielt auf GEO ausrichten. Studien, Experten-Kommentare, Review-Pflege, Wikipedia-Aktualität, Community-Aktivierung – nicht neu erfinden, sondern vorhandene PR-Disziplinen um die KI-Perspektive erweitern.
  5. Silos aufbrechen. GEO entsteht an der Schnittstelle von PR, SEO, Content und Brand. Wer schreibt den Content, der zitiert werden soll? Wer platziert ihn in der Fachpresse? Wer sorgt für konsistente Botschaften über alle Kanäle hinweg?

Die Zahlen sind eindeutig: Die eigene Website ist die Basis, aber PR ist der Hebel, der aus dieser Basis eine zitierfähige, vertrauenswürdige Marke macht. 66,2 Prozent Corporate Content bedeuten nicht, dass die eigene Seite ausreicht – sie bedeuten, dass jede Botschaft, die dort steht, extern bestätigt werden muss, um in einer KI-Antwort zu landen.

Für PR- und Kommunikationsteams heißt das: Die tägliche Arbeit ist längst ein direkter GEO-Hebel, ob bewusst gesteuert oder nicht. Wer jetzt beginnt, Prompts statt nur Themen zu planen, Erwähnungen gezielt bei KI-relevanten Quellen zu platzieren und den Erfolg über GEO-KPIs statt nur über Klippings zu messen, baut sich einen Vorsprung auf, den der Wettbewerb erst noch aufholen muss.

FAQ: GEO für PR

Ersetzt GEO die klassische Pressearbeit? Nein. GEO erweitert PR um eine neue Zielgruppe – KI-Systeme als zusätzlichen Stakeholder neben Journalist:innen, Investor:innen und der Öffentlichkeit. Die Kernaufgaben von PR (Themen setzen, Vertrauen aufbauen, Geschichten platzieren) bleiben identisch, nur die Wirkungsebene erweitert sich.

Reicht eine gute eigene Website für KI-Sichtbarkeit? Nein. Laut LLM-Quellen-Studie 2026 stammen zwar 66,2 Prozent der zitierten Quellen aus Corporate Content, doch LLMs gleichen diese Aussagen aktiv gegen externe Quellen ab, bevor sie sie als vertrauenswürdig einstufen. Ohne externe Validierung durch Presse, Reviews, Wikipedia oder Community bleibt die eigene Botschaft unbestätigt.

Welche PR-Formate zahlen am stärksten auf GEO ein? Laut Studie vor allem exklusive Daten und Studienergebnisse, eingeordnete Expertenkommentare, Platzierungen auf relevanten Review-Plattformen, gepflegte Wikipedia/Wikidata-Einträge sowie aktivierte, authentische Community-Diskussionen.

Wie misst man den PR-Beitrag zur KI-Sichtbarkeit? Über GEO-KPIs wie Brand Visibility, Brand Dominance, Sentiment und insbesondere Key-Message-Pull-Through, der zeigt, ob die gewünschten Kernbotschaften tatsächlich in KI-Antworten ankommen. Ergänzt durch die Metrik der LLM-relevanten Journalist:innen für die Priorisierung im Outreach.

Wie schnell wirkt PR auf KI-Sichtbarkeit? Es gibt keinen sofortigen Effekt. Modelle werden in Intervallen aktualisiert, Retrieval-Systeme reagieren unterschiedlich schnell. Realistisch sind mehrere Wochen bis Monate, in denen sich konsistente Kommunikation bemerkbar macht – gute Pressearbeit wirkt aber sofort im Live-Retrieval und zahlt parallel langfristig aufs Trainingswissen der Modelle ein.

Besonderes Merkmale

Nachteile

Enthaltene Prompts

Preis

blinq

Integrativer GEO-Ansatz für PR, Marketing und SEO

Noch keine Integration von Google Gemini

25

günstig,
ab 59 € mtl.

peec AI

Große Modellauswahl, internationaler Ansatz

Reiner GEO-Fokus. Keine Anbindung an andere Bereiche 

25

mittel,
ab 75 € mtl.

SISTRIX

SEO- und AI-Overview in Kombination

Nur Google AI Overviews enthalten

-

teuer,
119 € mtl.

Finseo

Crawler-Analyse und Index-Check

Schlüsselfunktionen nur in teureren Plänen enthalten

25

teuer,
ab 99 € mtl.

ALLMO.ai

Auditfunktionen für eigene Domains

Gegenwert von Credits nicht ganz klar

720 Prompt Credits

günstig,
35,70 €

Metrix.ai

LLM-Kovernsations-Tracking

Nicht immer die populärsten Modelle verfügbar

50

mittel,
ab 99 € mtl. 

Author Image
Julian Gottke
Autor

Julian Gottke ist Gründer und Geschäftsführer von blinq. Die Idee dieser Software ist aus den letzten 10 Jahren Marketing und PR Arbeit für Kunden wie Klarna, Babbel oder die Berlin Brands Group entstanden.

Mehr aus dieser Kategorie

zu allen Artikeln

Hereinspaziert. Mach dich sichtbar.

Wie immer, 7 Tage kostenfrei.

Starte Free Trial
blinq Tool CTA